Barfuss ist sinnlich

Barfuss ist sinnlich!

Die Evolution hat uns mit zwei Beinen und dem aufrechten Gang ausgestattet. Die Fuß-Sohlen, unser Verbindungsstück zur Erde, sind sensible Tastorgane mit Tausenden von Sinnesorganellen und Nervenenden. Unter einer Haut, die sich den Lebensumständen anpassen kann, aber keinen Millimeter dicker wird als nötig. Barfuss ist sinnlich, eine Hingabe an das angenehme Erleben,

Mit der Weiterentwicklung vom Schuh als rein funktionalem und temporär benutzten Fuß-Schutz zum permanent eingesetzten Status-Symbol und Moderequisit, hat der Mensch einen Kulturschritt gemacht der auch das direkte Wahrnehmen mit dem Körper verändert hat.

High Heels im Wald - weg von der Natur

Die Auseinandersetzung mit Wahrnehmungsfähigkeit ist dem Menschen wichtiger denn je. Meditative Entspannungskurse, Bewußtseins-Workshops bis hin zum als Gymnastik verpackten Yoga – an Angebot & Nachfrage zum Stress-Abbau herrscht kein Mangel.

Barfußgehen ist wohl zu einfach und zu alltäglich, um in den Rang einer Entspannungslehre erhoben zu werden und doch hat es genau die erwünschte Wirkung. Was man mit den Füßen fühlt, ist weit vom Kopf entfernt. So wird der notwendige Ausgleich zur viel zitierten Kopflastigkeit geschaffen.

Auch auf rein mechanischem Weg wirkt der natürliche bloßfüßige Gang wieder aus der Mitte des Körpers heraus zu empfinden. Und das hilft Anspannungen zu überwinden und Stress abzubauen.

Der hochentwickelte Tastsinn der Fußsohlen versorgt uns ohne technische Hilfsmittel mit Information, die für das Leben essentiell sind – Wärme und Kälte, Bodenbeschaffenheit oder den Zustand des pflanzlichen Untergrunds.

Barfuss eroeffnet neue Perspektiven

Beim Barfußgehen fühlen wir Unterschiede. Wir können bemerken was uns besser tut. Wir können entscheiden ob uns Naturboden sympathischer als Asphalt oder Beton scheint.

Mit den Füßen können wir Freiheit intensiv empfinden. Barfuß ist Ausdruck eines aktiven und erlebnisorientierten Lebensstils. Der in manchen Situationen sinnvolle Schutz der Füße ist wichtig, sollte aber nicht zum Zwang werden.

Wer ein wenig Mut in die Freiheit der Füße investiert, bekommt Wohlbefinden, Selbstvertrauen und viele neue Sinneseindrücke zurück!

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